| Bergisch Samba Pa Ti
Samba in Wuppertal – seit vielen Jahren schon stillgelegt, und nun, zur Regionale 2006 ist die Strecke in Teilen zu neuem Leben erwacht. Nachtrag: Da es mir ja keine Ruhe ließ, mit was für einer Steigung bzw. mit welchem Gefälle ich es auf der Strecke zu tun habe, googelte ich etwas herum und stieß auf folgende Passage, auf der Website der GRÜNEN 2005 anlässlich einer ersten Ortsbesichtigung der Trasse veröffentlicht: „Über rund 11 Kilometer klettert die Sambatrasse mit einer leichten Steigung von nur drei Prozent durch das Stadtgebiet von der Talsohle Elberfelds bis zur Stadtmitte Cronenbergs.“ |
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| 4.10.06 09:53 |
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| Ein Sonntag wie aus dem Bilderbuch
Die Familie ist derzeit geschrumpft. Tochter verbringt eine Ferienwoche in Danzig, der große Sohn weilte über’s Wochenende bei seiner Freundin und darum waren wir am Sonntag nur zu dritt. Es versprach ein richtig schöner Herbsttag zu werden. Der morgendliche Nebel verzog sich bis zum Vormittag, so dass Sonnenschein und blauer Himmel gute Laune bescherten. Das mehrfache Erkunden der Sambastrecke hatte dafür gesorgt, dass ich am Freitag bereits die üblichen Kilometer für eine Woche gesammelt hatte, so dass ich nun nur noch eine Runde von knapp 9 Kilometern brauchte, um auf sagenhafte, in diesem Jahr erstmals erreichte, 50 Wochenkilometer zu erhöhen. Mein Bewegungsdrang war anschließend aber lange noch nicht gestillt. Nachdem ich Stefan täglich von der tollen, absolut sehenswerten Sambatrasse vorgeschwärmt hatte, wollte auch er das gute Stück mal näher betrachten. Bemerkenswert an diesem Spaziergang war, dass wir ihn mit einem unglaublichen Arsenal an Vermessungsequipment unternahmen Um das zu erklären, muss ich etwas weiter ausholen. Wir besitzen ja einen Garmin Foreunner 201 und eine Polar S 410., Pulsmessung und Streckenvermessung sind also eigentlich gesichert. Leider ist der Forerunner der alten Generation im Wald völlig untauglich, und will ich mal Puls- und Strecke gleichzeitig messen, muss ich linkes und rechtes Handgelenk mit klobigen Uhren ausstaffieren. Auf dem Rückweg legten wir an der Gaststätte Burgholz eine kleine Rast ein, damit David seine Milch trinken konnte. Ich hätte eigentlich gern eine Waffel mit Kirschen und Sahne bestellt, aber es gab nichts mehr. Es gab GAR nichts mehr, jedenfalls nichts zu essen, und so bestellten wir uns zwei Biere, ein Alt für mich und ein Pils für Stefan. Das Pils war muffig, abgestanden und ungenießbar, das Alt schmeckte eigentlich ganz gut, bis ich mir das Glas näher anschaute und auf dem Boden merkwürdige, im Bier schwimmende Ablagerungen entdeckte. Daraufhin konnte ich es leider nicht leer trinken und wir verließen ziemlich fluchtartig die Schänke. Zuhause angekommen, werteten wir den Sonntagsausflug noch akribisch am PC aus und erfreuten uns an Stefans Pinkelpause, die als kleiner Schlenker ganz genau vermessen worden war. Bilder haben wir wieder nicht gemacht – den Fotoapparat haben wir nämlich über all dem GPs-Zeugs vergessen! |
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| 9.10.06 10:00 |
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| Durchwachsen…
…war die vergangene Laufwoche. Am Montag ging es mit einer gemeinschaftlichen Runde los. Knappe 8 lockere Kilometer sammelte ich mit einem Trüppchen, bestehend neben meiner Mittelalterlichkeit aus einer ganz jungen Läuferin und mehreren älteren männlichen Exemplaren. Anschließend musste ich aber noch nach Hause zurücklaufen, und da Eile Not tat, um rechtzeitig zu Davids Abendritual zurück zu sein, beging ich den schwerwiegenden Fehler, die steile Cronenberger Straße bergab zu bollern. Mein linkes Knie, das eigentlich Ruhe gegeben hatte, schrie lauthals Aua – Asphalt, bergab, hohes Tempo – das gab ihm den Rest. Als ich nach 13 Kilometern vor der Haustür stand, konnte ich die Treppe nur noch hochhumpeln. Am gestrigen Sonntag hätte ich den Garmin dann am liebsten an die nächste Hauswand geklatscht. Ich lungerte sage und schreibe 10 Minuten vor der Haustür ‘rum, ohne dass das Teil irgendwelche Satelliten ortete. Mehrere Male drückte ich den Aus-Knopf, um es mit etwas veränderter Position nochmal zu versuchen…aber erst, als ich mich bis zur nächsten Seitenstraße vorgearbeitet hatte, erbarmte er sich und sprang auf Empfang. Das ist hier echt ein „Loch“…satellitenmäßig! Nach anfänglichem leichten Knieschmerz, den ich gut ignorieren konnte, tat es zwischen dem 4. und 7. Kilometer höllisch weh. Ich war kurz davor, abzubrechen und meine Stimmung drohte in unendliche Tiefen abzusinken – aber urplötzlich, wrklich von einer Sekunde auf die nächste, gab das Knie totale Ruhe. Der Schmerz ließ nicht nach, sondern war völlig verschwunden. So konnte ich die 14 Kilometer noch zügig durchlaufen. 46 Wochenkilometer sind also zusammengekommen, ohne irgendeine spezielle Vorbereitung für den Wettkampf in Haßlinghausen. Ich werde da einfach ohne irgendwelche schnellen Trainingskilometer mitmachen – für mein Knie wäre Tempo jetzt wohl der endgültige Dolchstoß. Ich bin also sehr gespannt, wie es mir nächsten Sonntag dort ergeht, sehe es aber locker. Diese Woche werde ich als einzige spezielle Vorbereitung kräftig „tapern“ – das ist eh meine liebste Trainingseinheit. |
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| 16.10.06 08:59 |
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| Eure Meinungen bitte!
Am 12.11. starte ich hier …. Für den 10 Kilometer Martinslauf habe ich mich angemeldet. Aber nun schaut Euch doch bitte mal die Ausschreibung an (Events->Martinslauf-> Ausschreibung) und sagt mir, was ich machen soll. Es gibt nämlich zwei 10er: einmal mit Start um 10:50 Uhr für die Zielzeit sub 50 min, und dann um 12:00 Uhr für die Zielzeit 50 min plus. Was soll ich denn bloß machen? Ich will ja gerne versuchen, die 50 min zu knacken – ich kann nicht glauben, dass ich das vorhabe und auch noch niederschreibe – aber wo reihe ich mich ein? Lasse ich mich von den Schnellen mitziehen, laufe ich mächtig unter Druck…kann ich das positiv umsetzen, oder blockiert mich das von Anfang an? Und selbst, wenn ich für meine Verhältnisse schnell wie der Wind laufe, komme ich als Schlusslicht ins Ziel…Die frühere Startzeit käme mir und der Familie allerdings entgegen, da anschließend noch Handball geguckt bzw. gespielt wird. Oder starte ich lieber mit den Läufern, die länger als 50 min brauchen und stelle mich mal ziemlich weit nach vorne? Aber Start um die Mittagszeit finde ich blöd…und außerdem traue ich mir dann ja von vorneherein nicht zu, unter 50 min zu laufen, oder? Andererseits mache ich mich vorher vielleicht nicht so verrückt, dass ich’s schaffen MUSS. Wer weiß, was die Tagesform sagt…. Ich weiß es echt nicht, was ich machen soll…hach, ist das bescheuert Man muss sich aber bei der Anmeldung noch nicht entscheiden, zum Glück. Ich kann also noch bis zum Schluss grübeln. Wie auch immer, es geht hier um etwas: nämlich um den Weckmann im Ziel! Da gebe ich alles, das ist meine Motivation, mir den schnell zu holen, bevor alle weg sind! |
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| 26.10.06 21:54 |
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