| Ein Geschenk…
…daran solle ich denken, meinte Hasi zu mir, als ich schon wieder über den anstehenden 3-Stunden Lauf jammerte. Und wie Recht sie hat – Schluss, Aus, Vorbei mit dem ewigen Schlechtdenken der langen Läufe. Ich kann doch froh und glücklich sein über das Geschenk der Gesundheit, das es mir ermöglicht, diese Strecken bewältigen zu können. Der Satz hat wirklich einen Schalter in meinem blockierten Hirn umgelegt – der Lauf war klasse und wenn heute Marathontag gewesen wäre, ich hätte auch 42 km geschafft!
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| 17.3.07 20:10 |
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| Zahlenspielereien vorm Halbmarathon…
Nächste Woche findet die Winterlaufserie mit dem Halbmarathon ihren Abschluss. Das ist ja total motivierend! Eben habe ich mir erstmal meine schärfsten Konkurrentinnen angeschaut, bzw. deren Läufe. In der bisherigen Serienwertung belege ich den 108. Platz von 568 Plätzen aller Teilnehmerinnen, ohne Berücksichtigung der Altersklassen. Nun mal ein Blick auf die Altersklassenwertung: Mit dem 1. Lauf hatte ich mir Platz 13 unter 126 W45erinnen gesichert, der 2. Lauf reichte für Platz 14 von 109 Teilnehmerinnen meiner Alterskategorie. Da davon auszugehen ist, dass die Zahl der Teilnehmerinen, die die Serie komplett laufen, weiter sinkt, steigen damit die Chancen, sich noch etwas weiter vorn zu platzieren. Mein heimlicher Ehrgeiz ist es ja, in die Top 100 der Gesamtwertung zu rutschen. Dafür müsste ich gute zweieinhalb Minuten schneller laufen als die junge Dame (W22), die bisher Platz 100 belegt und die im 1. Lauf mit 47.18 min deutlich besser war als ich, im 2. Lauf jedoch mit 1:17:47 h einiges langsamer. Vielleicht fehlt ihr die Erfahrung auf den längeren Strecken, oder die Ausdauer? P.S: Und dann ist mir gestern noch folgende Theorie in den Sinn gekommen – vielleicht wäre die mathematisch sogar zu untermauern? Aber wahrscheinlich kann man da gar nichts herleiten und ich spinne mir was zurecht. Jedenfalls dachte ich mir so, dass die 46 km der gesamten Winterlaufserie am Ende die erreichbare Marathonzeit vorhersagen. Dann würde ich unter 4 Stunden bleiben können, es sei denn, der letzte Lauf ginge ganz mächtig in die Buxe! |
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| 21.3.07 22:37 |
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| Adonis Allesschön und Zeus Zausel
Nach dem 30er von letzter Woche erschien mir der geplante Lauf über 2,5 Stunden heute fast schon kurz. Wie sich doch die Wahrnehmung und das Belastungsempfinden während der Wochen des Marathontrainings verändern – das finde ich schon beeindruckend. |
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| 25.3.07 22:28 |
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| Da kommt Freude auf…
…durch Baugruben rennen, das wollte ich immer schon mal. Bausstellen-Report aus dem Sportpark Wedau: Kein Durchkommen auf dem Fussgängerweg an der Kruppstraße in Höhe Regattabahn und Bertasee. Bitte um Verständnis für „behinderten“ Zieleinlauf Unübersehbar und bis zum 31. 3. nicht hinweg zu diskutieren, geschweige denn zu beseitigen sind die Baugruben, die für den geplanten Parallelkanal der Regattabahn ausgehoben wurden. Wir werden alles Mögliche tun, um die Behinderungen für unsere LäuferInnen so kurz vor dem Ziel in Grenzen zu halten. Tja, vielleicht wird das dann eine Bestzeit für die Ewigkeit, wenn ich in so ein Loch falle und mir die Haxen breche. Da habe ich extra nicht beim Strongman-Run mitgemacht, und dann sowas!!! |
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| 26.3.07 11:10 |
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| Auf der Suche nach dem richtigen Tempo
Schwierig, schwierig, das richtige Tempo zu finden. Das hätte ich so nicht erwartet, aber irgendwie bin ich nicht auf Halbmarathon geeicht. Wie ich schon einmal schrieb, es gab nur 4 Starts in all den vielen Laufjahren. Heute wollte ich auf dem Sportplatz 10 km laufen. Ein wenig aufwärmen, 4×1000 m in 5:12 min (das wäre angestrebtes Renntempo gewesen), dazwischen 400 m Traben, Auslaufen. Daraus sind dann Aufwärmen, 5X 1000 m zu schnell, 400 m Traben und Auslaufen geworden – alles zusammen 10 km in 55 min – aber mein Tempo habe ich dabei nicht gefunden. Die Tempokilometer bin ich in 5:05/ 5:00/ 4:47/ 4:59/ 4:57 min gelaufen…ich konnte irgendwie nicht in die etwas ruhigere Gangart für den Halbmarathon schalten. Kein Gedanke daran, dass ich so schnell über die komplette HM- Distanz rennen könnte. Jetzt habe ich richtig Angst davor, am Samstag auch wie die wilde Wutz loszusausen und hinterher jämmerlich einzugehen. Schuld an den 4:47 min in der Mitte war übrigens ein Adrenalinausstoß: Da gingen mal wieder so dusselige Schnepfen nebeneinander auf der Innenbahn und den anliegenden Bahnen. Ich hasse das. Ist es denn so schwer, den Sportplatz-Knigge zu verstehen? Wenn ich langsamer laufe, beim Aus-und Einlaufen, nutze ich doch auch selbstverständlich die Außenbahnen. Ist aber anscheinend zu schwer zu verstehen … Danach konnte ich mich anscheinend nicht mehr richtig abregen und bin permanent zu schnell gelaufen. Ich hatte es mir so schön vorgestellt: Heute wie ein Uhrwerk 5:12er Runden laufen, die mir gar nicht schwerfallen und mit der Gewissheit ins Bett sinken, dass das am Samstag machbar ist. Stattdessen ist die Ungewissheit jetzt nur noch gewachsen. Morgen jogge ich noch 8 Kilomter, und dann schaun ma ma, was das am Samstag gibt. |
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| 28.3.07 22:02 |
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| Telegramm
Heute reicht’s nicht meht für einen Bericht. Ich bin tot. Jedenfalls teilweise. Aber es war ein schönes Sterben und es hat selbstgestoppt nur 1:48:07 h gedauert. Irgendwann bin ich verrückt geworden. Dazu morgen mehr. Ihr seht es am Kilometersplit, der schnellste gelaufene Kilometer – da hat es in meinem Kopf einen kleinen Aussetzer gegeben und ich bin gelaufen wie eine Wahnsinnige! Es gibt so viel zu berichten über den Lauf, aber ich bin alle, mir tut der Po weh. Echt, da habe ich sofort Muskelkater bekommen. Nun noch die Tabelle und DANKE an Euch alle, die ihr an mich gedacht habt. Vielleicht war das der Grund für meinen Wahnsinn. Und für meinen schmerzenden Popo. Die vielen gutgemeinten Tritte in den Hintern, die ihr mir geschickt habt;-)
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| 31.3.07 20:35 |
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