| On the road again
Nach „Es war einmal“ folgt am Ende ja meistens „Und wenn sie nicht gestorben ist…“ …ja, dann läuft sie wohl wieder. Aber die Laufpause hat tatsächlich, wenn auch nicht ganz freiwillig, bis gestern gedauert. So dauerte meine verlängerte Regenerationswoche also 8 Tage, und heute bin ich endlich wieder eine knappe Stunde im Wald herumgetrabt. Der Marathon scheint keine größeren Schäden hinterlassen zu haben, lediglich die Knie habe ich gespürt, aber wohl eher, weil sie durch die ungewohnte Ruhe etwas eingerostet waren. Was kommt dann??? wollen die Fantastischen Vier im Refrain (Ernten was wir säen) wissen, und diese Frage stelle ich mir seit einer Woche auch. Vermutlich sind Intervalle das Mittel der Wahl, um mich auf ein flottes Tempo vorzubereiten, aber damit möchte ich in dieser Woche noch nicht anfangen. Erstmal nur locker laufen, um den Marathon gut zu verdauen. In der nachfolgenden Woche würde dann also meine Wettkampfvorbereitung stattfinden, haha. Denn danach ist schon die Pfingstwoche. Naja, wenn das ein ganz unmögliches Timing ist, dann sagt’s nur frei heraus, aber angemeldet bin ich schon |
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| 8.5.07 22:14 |
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| Rund um Wuppertal
Nachdem es in den vergangenen Jahren nie geklappt hat, kann ich nun endlich wieder dabeisein beim traditionsreichen Staffellauf Besonders freue ich mich darüber, in einem reinen Frauenteam mitzulaufen! Finde ich richtig toll, bei den „Hühnern“ mitzuflattern…;-) Als ich allerdings heute die E-Mail mit den uns zugeteilten Strecken las, musste ich doch etwas schlucken. Ich bin ja selbst Schuld, habe ich doch gesagt, dass ich nehme, was übrig bleibt… Nun hat man mir Strecke 5 zugeteilt! Diese hier, die mit den meisten Höhen-und Gefällemetern. Ich habe eben alle nochmal angeklickt – die 5 ist eine der längsten und bergigsten Strecken…au weia! Oh je oh je, zum Glück ist es noch lang hin bis zum 12. August. Denn bei dieser Veranstaltung ist alles ein bisschen anders. Man läuft mehr oder weniger auf sich allein gestellt und auf den eigenen Orientierungssinn angewiesen durch Wald und Flur, und es kann passieren, dass man außer an den Wechselpunkten keinen anderen Läufer sieht, geschweige denn einen Streckenposten. Letztere gibt es nämlich nicht. Zwar erblickt man immer mal wieder das typische Wanderzeichen für die Strecke an den Bäumen – aber gerade wenn man sich beeilt, übersieht man das gerne. Also muss man am besten im Vorfeld die Strecke mehrfach ablaufen, um sich bloß nicht zu verfransen. Bei meiner Strecke darf ich mich auf folgendes gefasst machen: Zusatzinformation für diesen Punkt/Streckenteil Start Wechselpunkt: Unterhalb Bus-Haltestelle Wahlert, östliche Strassenseite (gegenüber Anfang der Wanderstrecke in den Wald) Aber ich freue mich schon total darauf, weil ich es unheimlich motivierend finde, für ein Team zu laufen. Ein einziges Mal habe ich erst an dieser Veranstaltung teilgenommen, und das ist Mitte der Neunziger gewesen. Mit der Strecke 7 hatte ich Glück gehabt, denn sie ist kürzer und es gibt nicht ganz so viele Steigungen. Ich bin für mein Mixed-Team gelaufen wie eine Wahnsinnige. Ich glaube, das war der einzige Wettkampf, bei dem ich bis dicht vor die Kotzgrenze gerannt bin. Ich konnte mich dann gerade noch zurückhalten und irgendwie den Klammergriff um den Stab zwecks Übergabe (nur des Stabs;-) lockern. Nun ja, noch fließt viel Wasser die Wupper runter bis dahin… P:S: Viel zu schade, um so in den Kommentaren unterzugehen, ist Olzos Bericht |
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| 4.6.07 21:52 |
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| Erkundungstour Nr. 1
Obwohl es vom Verein aus ja hochoffizielle Erkundungsläufe für ahnungslose RuW Läufer/innen geben wird, plagten mich Ungeduld und Neugier schon so arg, dass ich mich mit dem Streckenplan ausgerüstet auf eine einsame Tour begeben habe. Einerseits ist es ja von Vorteil, dass ich bis hierher manche Passagen schon kenne, andererseits verführt gerade das ein bisschen zur Unaufmerksamkeit. Konzentration ist aber ganz wichtig, denn wenn ich eine meiner Hausstrecken laufe, kreuze ich zwar manchmal das (W), aber ich folge ihm nicht unbedingt, d.h. ich nehme ganz andere Abzweigungen und muss aufpassen, dass ich das nicht im Rausch der Geschwindigkeit durcheinanderbringe. Wobei ich nun schon sagen kann: Der Geschwindigkeitsrausch wird sich wohl in überschaubaren Grenzen halten! Aber mal von Anfang an: Zunächst geht es ab dem Wechselpunkt Wahlert nach einer Straßenüberquerung direkt mal hübsch bergab in den Wald. Ein ganz idyllischer Weg, den ich noch überhaupt nicht kannte, schlängelt sich mit für meinen Geschmack etwas zu viel Gefälle talwärts. Die Tour hat trotzdem großen Spaß gemacht, vor allem, weil die Streckenmarkierungen auch überall gut sichtbar waren und ich nie Gefahr lief, vom rechten Weg abzukommen. Wenn das auf der zweiten Hälfte auch so ist, muss ich mir keine Sorgen machen. Der folgende Teil, den ich in den nächsten Tagen auskundschaften werde, sieht auf dem Papier noch fieser aus. |
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| 15.6.07 10:46 |
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| Erkundungstour Nr. 2
Da frage ich mich doch manchmal wirklich, ob die Abwesenheit des sogenannten „Schweinehundes“ bei mir noch normal ist. Unterhalb der Kaisereiche gelangte ich dann wieder zum (W) und es stellte sich heraus, dass ich diesen Teil der Strecke doch auch schon kannte. Allerdings war ich den Weg immer hoch und nicht runter gelaufen. |
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| 16.6.07 08:27 |
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| Erkundungstour Nr. 3
Am Wochenende machte ich mich auf, wie geplant die komplette Strecke 5 abzulaufen. Nun weiß ich also, was im August auf mich zukommt und kann dem Ganzen einigermaßen beunruhigt entgegensehen. |
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| 18.6.07 20:58 |
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