Yeeeehaw!!!Text und weitere Bilder folgen noch – das Cowgirl braucht noch etwas Erholung!

27.8.07 08:14

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I say a little prayer…

…for Berlin for example… I pray for some Long Jogs for example…if you know what I mean ;-)

Vielleicht staube ich ja ein „Meet and Greet“ mit Boss Burns und Band ab, weil ich da nämlich bei so einem Gewinnspiel mitgemacht habe.

Die glorreichen Sieben von The BossHoss sind immer da, wenn es gilt, bekannte Popsongs zu countryfizieren. Unter ihren Stetsons verwandelten sich bereits „Toxic“ und „Hey Ya“ zu astreinen Redneck-Stampfern.
40 Jahre Musikgeschichte wird von den Berlinern konsequent zerjodelt, geknödelt und übers Waschbrett geschrubbt, sodass jegliches Klischee hilflos die weiße Fahne schwenkt. Diese Musik ist von Kopf bis Huf tätowiert, säuft literweise Whiskey und raucht wie ein Schlot. Am 26.8. krönen die Mannen um Boss Burns das Festivalweekend auf der Wuppertaler Hardt. Und HEINZ packt noch einen drauf und verlost ein „Meet & Greet“ mit der Band.

Für den wahrscheinlichen Fall, dass das nicht klappt, habe ich zum Geburtstag Karten geschenkt bekommen, werde also auf alle Fälle die Waldbühne (und mit einem klitzekleinen bisschen Glück auch die Jungs ganz nah :-) besichtigen. Vielleicht kleide ich mich auch noch zünftig ein, hätte schon Lust auf ein paar standesgemäße Boots und einen netten Stetson

2.8.07 21:21

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14,91 Miles & 7 Cowboys

Man ist ja nun mal objektiv gesehen nicht mehr die Jüngste, und so konnte ich nur hoffen, dass der fest und unumstößlich eingeplante Lauf über 14,91 Meilen (oder 24 km) mich hinsichtlich des Partyabends, und hier insbesondere bzgl. des Tanzbeins, das ich zu schwingen gedachte, nicht allzusehr außer Gefecht setzen würde.

Schon voll im Truck’n Roll Fieber hottete ich bei perfektem Wetter knappe zweieinhalb Stunden lang über Berg und Tal, fühlte mich gut und kehrte in bester Stimmung nach Hause zurück.

Nach einer lauwarmen Dusche und ordentlich was zu trinken und futtern war von einem Kräfteverlust nichts zu merken, im Gegenteil! Ich spürte schon ein vorfreudiges Zucken im Gebein, – es konnte losgehen, ich war bereit!

Stefan hatte für die trockenen Cowboykehlen 7 Liter-Pullen selbstgebrautes Bier kaltgestellt, das jetzt zur Waldbühne hochgeschleppt werden musste. Diesen Part durfte wiederum Stefan übernehmen – ich stapfte nebenher und war irgendwie insgeheim damit beschäftigt, aufgeregt zu sein. Wie lächerlich, aber schließlich war das mein erstes Meet&Greet.
Trotzdem, als inoffizielle Teilnehmerin einer Depeche-Mode Pressekonferenz würde ich doch nun bei sieben Cowboys nicht schwächeln!

Nachdem ich ja fast schon geglaubt hatte, die einzige Teilnehmerin des Gewinnspiels gewesen zu sein und deshalb den Treffer gelandet zu haben, wurde ich nun eines anderen belehrt. Es gab drei Gewinner, die jeweils mit einer Begleitperson eingeladen wurden. Wir warteten mit unserer Bierkiste also brav bis alle eingetrudelt waren und folgten dann einer hübschen Lady in Richtung „Bootcamp“.

Die Lady ging mal kurz die Lage checken, wir sechs postierten uns am Rande der Zeltstadt und wollten gerade schon die mitgebrachten Biervorräte selbst verzehren, als wir schließlich doch ins Allerheiligste vordringen durften.

So ging das Meeten und Greeten also los, Handshake hier und da, Platznehmen am Campingtisch und allgemeine Begeisterung über unsere Spende – wobei der eine oder andere Altbierverächter durchaus auf genügend Alternativen zurückgreifen konnte.


Mein persönlicher Cowboyfavorit – „Boss Burns“ alias Alec

„Ernesto“, tatsächlich ein echter Charming Man, kredenzte Champagner für die Ladys. Sowas kann man ja nicht verkommen lassen, dachte ich mir, und das Zeug schmeckte extrem lecker!
Die Jungs, die auf der Bühne ausschließlich amerikanisch reden, sind natürlich Deutsche und so musste ich nicht umständlich mein armseliges Bisschen Schulenglisch abrufen, sondern konnte munter drauflos plaudern.
Von der neuen CD würden sie heute nichts spielen, auch ihr Depeche Mode Cover „Everything Counts“ nicht, und irgendwie mussten wir dann doch sehr lachen, als sämtliche meiner Vorschläge nicht auf der Playlist standen und „Hoss Power“ alias Sascha meinte, eigentlich würden sie heute wohl gar nichts spielen….
Nach einer knappen Viertelstunde Smalltalk, in der ich natürlich für meine Tochter auch Autogramme sammelte, wurde noch eifrig fotografiert, aber ich fand das irgendwie zu blöd, auf einem gestellten Foto ‘rumzustehen. Ich überlegte kurz, aber ach nee, das musste nicht sein. Darum also hier das Gruppenfoto mit zwei der anderen glücklichen Gewinner:

Mittlerweile war es auch fast 19:30 Uhr geworden, die Vorgruppe „Betty Ford“ spielte schon – nicht schlecht übrigens – Zeit also, noch schnell die Dixietour zu machen (ja, nicht nur bei Laufveranstaltungen sehr beliebt) und sich möglichst nah an die Bühne zu drängeln. In der vierten Reihe fanden wir es sehr gemütlich, gute Sicht, hervorragende Akustik – perfekt!

Ein so gemischtes Publikum trifft man selten an – vom Hardcore- Country- Fanblock über schmerbäuchige Trucker, abgehalfterte Tussis, jugendliche Punks, Senioren bis hin zur Rock’n Roll Fraktion war eigentlich alles dabei. Wir alle harrten einträchtig der glorreichen Sieben von The BossHoss und übten schon mal ein wenig das Yee-haw!

Ja, und dann war es soweit, Showtime. Die Boys lieferten eine perfekte Show ab, ich fand es einfach nur phantastisch. Sie machen ihren Job wirklich gut, und sie sind live der Hammer!
Mit „Rodeo Radio“ hatten sie ihr Publikum sofort fest im Griff und ließen bis zuletzt nicht nach – ich sage nur „Word Up“…
Dazwischen lagen über 100 Minuten beste Unterhaltung! Hier ein paar visuelle Kostproben:










Schön war’s, und in Köln sind wir wieder dabei, wenn’s dort am 16.11. wieder Yee-haw heißt im E-Werk! Dann auch mit den neuen Stücken, die ich diesmal vermisst habe!

27.8.07 13:09

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