Time to dress in black again… Depeche Mode 2010 Düsseldorf

Die Tour of the Universe ist definitiv zu Ende.

Drei Stunden Stehen Front of  Stage –  ich hab’s noch drauf 😉

Wunderschöner Abend, schade, dass es so eng war und ich zu Nitzer Ebb nicht so tanzen konnte, wie ich das gern getan hätte – mein Tanzstil wäre … etwas zu raumgreifend, dezent formuliert.

Exemplarisch für viele  Gänsehautmomente:

Pressestimmen:

Der Westen

RP online (Wunderbarer und wahrer Artikel)

WZ online

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Special Guest – Alan Wilder

Drei Dinge haben mir für die Royal Albert Hall gefehlt:  Geld, gute Beziehungen und Zeit – und so habe ich diese  – nun ja, (noch?) nicht ReUnion, aber dennoch denkwürdige Darbietung leider verpasst. Ich gehe auch mal nicht davon aus, dass Alan kommendes Wochenende in Düsseldorf mit von der Partie sein wird…

Nebenbei:  Was um alles in der Welt hat Martin da auf dem Kopf? Was ist das für eine Haube? Trägt Gore Toupet? Trägt Gore Pudel? Ist der Lockenstab explodiert?

Das Universum in Oberhausen – Depeche Mode 2009

Ganz kurzfristig, einer spontanen Eingebung folgend, haben wir noch Tickets für dies Konzert gekauft. Nach dem abrupten AUS für Düsseldorf im Juni und Verlegung auf den Februar 2010 erschien die Wartezeit doch arg lang – unmöglich, einfach Oberhausen zu ignorieren. Die Arena ist nicht gigantisch, kein Moloch , irgendwie sogar noch kuschelig, wenn man nicht gerade im Oberrang sitzen muss. Unterrang war super, wir hatten eine gute, seitliche Sicht – optimal für mich, denn Innenraum wollte ich mir lieber nicht geben.

Für mich war es diesmal nämlich ein wahrhaft transzendentales Konzert ( fand es doch am Tag nach meiner ersten Zahnimplantats-OP statt). Mit dicker Backe lässt es sich schlecht mitsingen, und auch richtig mitgehen ist schwer – deshalb war stiller Genuss angesagt. Die Setlist enttäuschte nicht nur mich ein wenig. Ich bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem ich auf manch altbekannten Evergreen verzichten könnte – dafür hätte ich gern ein paar mehr Universe Titel gehört – Corrupt, In Sympathy – um nur zwei Beispiele zu nennen. Depeche Mode haben es doch wirklich nicht nötig, ein „Best of“  runterzududeln, auch wenn die Gassenhauer natürlich immer wieder Stimmung in die Bude bringen.

Positiv fand ich, dass mir I just can’t get enough erspart blieb (war es ein Zeichen, und falls ja, ein gutes oder ein schlechtes, dass genau dieses Uralt-Stück tags zuvor aus dem Radio des Dentisten erscholl, als ich mit mulmigem Gefühl im Bauch auf dem Zahnarztmöbel liegend auf die Wirkung der örtlichen Betäubung wartete?)  – Master and Servant hingegen hätte ich gern einmal live gehört.

Himmlisch: Martin Gore singt Freelove

Gerade noch gefunden:  Zusammenschnitt, sehr schön die Stimmung in der Arena eingefangen!

Pressestimmen:

Der Westen

1Live (Bildergalerie)

AN-online

NGZ- online

Sounds of the FanUniverse

 Tel Aviv, letzter Akt, Vorhang.

Konzertbericht SZ

Im FanUniversum brodelt es.  Einige weinen lautstark ihren mannigfachen Investitionen, als da wären Flüge, Hotels, Tickets hinterher und beklagen die in ihren Augen unzureichende Informationspolitik des Managements. Andere geben sich mitfühlend, gießen das Pflänzchen Hoffnung, erwecken dabei aber doch den Anschein, als reiße der Geduldsfaden pünktlich in dem Moment, in dem auch der Deutschlandtraum ausgeträumt ist.

Was mich anbelangt, kann ich mich nirgendwo einordnen. Auch nicht dazwischen. Kein Zweckoptimismus, keine Träne ums womöglich in den Sand gesetzte Geld. Ich werde die Karte, wenn das Konzert abgesagt wird, nicht zurückgeben. Irgendwie habe ich ein ganz schlechtes Gefühl, nachdem ich das Video wiederholt angeschaut habe.

Been waiting for the night to fall
I knew that it would save us all
Now everything’s dark
Keeps us from the stark reality

Been waiting for the night to fall
Now everything is bearable
And here in the still
All that you feel
Is tranquility *

 *Words by Martin Gore (c) 1990 Sonet Records & Publishing Ltd

Stories of Old – Studiosession

Mensch, Dave, werd‘ schnell wieder fit!

Last News  (Quelle: Mute)

Depeche Mode Cancellations
Depeche Mode have been forced to cancel two shows on their ‚Sounds of the Universe‚ tour, Tuesday’s show in Athens (May 12) and today’s show in Istanbul (May 14), due to the illness of singer Dave Gahan. Dave fell ill with a severe bout of gastroenteritis shortly before he was due onstage in Athens which resulted in his immediate hospitalization. At this stage, Dave’s primary concern is to return to full health and resume the tour as soon as possible.

Fans in Athens and Istanbul have been advised to hold onto their tickets as an announcement will be made shortly with regard to rescheduled dates or cancellation.

In Sympathy …

… ein heißer Laufstil, Skeletton Running Formula  sozusagen.:-)

Weil das eins meiner Lieblingsstücke auf dem neuen Album ist, habe ich eben mal bei YouTube gestöbert und bin auf dieses  absolut sinnfreie, aber irgendwie lustige Selfmade-Video Skelett gestoßen:

They’re almost falling over you
Why don’t they call a truce
Whatever they are trying to do
It’s of little use

They’re drowning you in compliments
Trying to furnish proof
And though they speak with eloquence
There is little truth

You’re bright
You’re strong
You know your right from wrong
At least to some degree
You’re wise
You’re tough
You’ve heard their lies enough
You smile in sympathy

I’m watching your serenity
The way your soul transcends
Their tedious obscenities
Your patience never ends

And as the night begins to fade
You’re heading for the door
Followed by a sad parade
You’re on your own once more

You’re bright
You’re strong
You know your right from wrong
At least to some degree
You’re wise
You’re tough
You’ve heard their lies enough
You smile in sympathy

Lyrics: Martin L. Gore