Ist schon wieder Martinslauf?

Ja, es ist. Und somit schreiben wir schon November, Jahresende fast. Zu Beginn des Jahres hatte ich mir vorgenommen, schneller zu werden. Keine Marathonpläne, dafür vielleicht ein wenig Tempoarbeit.

Nun sind 11 Monate mit sage und schreibe einem Intervalltraining auf der Bahn vergangen. Ganz sporadisch habe ich mich zu kleinen Fahrtspielen im Wald aufraffen können, ansonsten waren Wettkämpfe die einzigen Anlässe, bei denen ich schneller als im 6er Schnitt unterwegs war.

Die Hoffnung auf eine neue 10er Bestzeit hatte ich damit schon lange vor dem heutigen Martinslauf begraben, denn von nichts kommt halt auch nichts. Es mangelt ja an allem: an Trainingsintensität, -häufigkeit und -umfang.  Mit durchschnittlich knapp 40 Wochenkilometern, verteilt auf drei bis vier Einheiten, alles abgesehen von ein paar Wettkämpfen im Schlappschritt gejoggt, ist einfach keine Verbesserung drin. Das ist keine neue und auch keine überraschende Erkenntnis, aber auf dies Jahr bezogen wohl eine endgültige.

Dass es mir trotzdem gelungen ist, auf einem (für meine Verhältnisse) recht hohen Niveau zu stagnieren und mit 49:52 min doch noch eine schöne Zeit zu erreichen, stimmt mich ganz versöhnlich. Das Ergebnis steht in einem positiven Verhältnis zum (nicht vorhandenen) Aufwand. 😉

Zum Lauf selbst gibt’s nicht viel zu berichten. Entgegen der düsteren Wetterprognosen regnete es nicht, der Untergrund war nur wenig aufgeweicht, ansonsten alles gut zu laufen, kaum Wind, recht milde Temperatur – alles in allem tolle äußere Bedingungen. Ich war pünktlich vor Ort, reihte mich mittig ins Starterfeld ein und lief 6 Kilometer lang fast gleichmäßig um die 4:50 min/km. Die 5 km Zwischenzeit betrug 24:39 min, also habe ich auf der zweiten Hälfte, genauer auf den letzten 4 Kilometern, etwa 33 sec verloren. Das habe ich aber gar nicht als Einbruch wahrgenommen, es wurde halt anstrengender und zäher, der Garmin belegt drei Kilometerabschnitte leicht über 5 min. Es hat dann halt noch knapp gereicht, und ich musste ganz schön beißen.

Zur Martin-Horror-Picture Show bitte Start-Nr. 154 eintragen…

Übrigens hätte man als Frau hier tatsächlich einen Blumentopf gewinnen können, im wahrsten Wortsinn – aber dafür hätte ich viel, viel schneller laufen müssen. 🙂 Laut vorläufiger Ergebnisliste bin ich 4. Frau in der W45 geworden, und auch damit bin ich einverstanden, denn die Altersklasse war besonders gut besetzt (laut Voranmeldeliste über 30 Frauen in der W45), und den 3. Platz habe ich auch nicht knapp verpasst, sondern der war unerreichbar.

Nachtrag: Ich habe ja ganz vergessen, dass es auch eine Nettozeit gibt, und da bin ich mit 49:28 min doch nicht ganz so knapp an der 50 vorbeigeschrammt. Und Platz 4 von 42 Frauen meiner Altersklasse – da freu‘ ich mich! (30. Frau von 235 Frauen, 192. Platz von 646 ohne Rücksicht auf Männlein und Weiblein )

Also bin ich sehr zufrieden und vielleicht begebe ich mich schon bald ans Aushecken guter Vorsätze für 2009 – erholt habe ich mich 2008 ja eigentlich genug.

Bruttozeit 9 Stunden für 21,1 km – Mein Röntgendrittel 2008

Prolog

Alles begann ganz harmlos mit einem Telefonklingeln Anfang der Woche. Nichtsahnend nahm ich den Hörer ab, und ehe ich’s mich versah, hatte ich das Okay für die Teilnahme an einer LG-Frauenstaffel gegeben, nachdem keine meiner Beteuerungen über den nicht vorhandenen Trainingszustand, besonders im Hinblick auf lange Strecken (also solche über 15 km) und auf  weder vorhandene Tempohärte noch Bergfestigkeit den Telefonaquisiteur von seiner Mission abgehalten hätten. Zunächst ließ er auch noch das Fünkchen Hoffnung auf die erste Etappe, die mir nach Beurteilung der Streckenprofile wesentlich sympathischer erschien, nicht erlöschen – diese Hoffnung zerschlug sich aber ein paar Tage später. Irina war nämlich schon für den Halbmarathon, der über das erste Drittel führt, gemeldet und startete gleichzeitig für die Staffel mit zweiter Startnummer und zusätzlichem  (meinem) Chip. Es lief für mich also auf die Schluss-Etappe hinaus.

Am Streckenrand

Da Oli W. unser Team also mit meiner Chipnummer anmeldete, war ein frühes Erscheinen am Treffpunkt Pflicht. Trotz Zeitumstellung und Verzicht auf’s Frühstück schafften wir es gerade so eben auf den letzten Drücker, mit einigen Minuten Verspätung. Um ein Haar wäre uns nämlich noch das Auto verreckt – aber hätt nochmal jutjejange.

Irina scharrte allerdings schon mächtig mit den Hufen und mit vereinten Kräften zurrten und zerrten wir meinen Chip vom Schuh – das hätte ich natürlich schon bequem erledigt haben können, aber irgendwie hatte ich unterwegs bei den merkwürdigen Geräuschen des Getriebes daran nicht mehr gedacht. Vielleicht war ich auch mit meiner Nervosität bzgl.  dieses ganzen Unterfangens zu beschäftigt, denn die Beschreibungen in diversen Laufberichten und die wiederholte meditative Betrachtung des Streckenprofils verursachten doch ein gewisses Grummeln im Gedärm. Andererseits fand ich es schon ein wenig memmig, so einen Schiss davor zu haben, andere würden diesen Abschnitt noch an einen kompletten Marathon dranhängen, also bitte, Madame, etwas mehr Contenance.

Während Stefan sich mit dem maroden Gefährt auf den Heimweg begab, um zuhause die Kiste evtl. wieder fahrtüchtig zu machen und mich dann später hoffentlich damit abzuholen, versammelten wir uns am Start. Es war schon beeindruckend, die Läuferschar bei entgegen düsterer Prognosen doch optimalen Wetter trockenen Fußes auf den Weg zu schicken. Viele von ihnen würden einen Marathon oder sogar die kompletten 63,3 km bewältigen. Und nun, nachdem ich selbst einen Teil dieses Weges gelaufen bin, erstarre ich wirklich vor Ehrfurcht – das ist echt eine Riesenleistung, nicht nur die Distanz an sich, sondern diese Distanz in Kombination mit dem Profil – ich kann das nur bestaunen!

Insgesamt waren vier LG Wuppertal Staffeln am Start, zwei davon, nämlich wir Frauen und die schnellen Männer (Arei Brothers plus Pakmohr) wurden von Oli W. betreut. Außerdem gab es noch ein sehr stark besetztes Mixed Team mit Corinna M., Jürgen Z. und Dirk M.  und ein weiteres Mixed-Team  Männer-Team.

Die Wartezeit auf meinen Einsatz verflog nur so mit Abfahren diverser Streckenabschnitte zwecks heftigem Applaus für unsere Leute, einer Tour zum Bahnhof um einen der Areis abzuholen, Kleidersammeldienst in der ersten Wechselzone und einem halbherzigen Warmlaufversuch am Freibad, dem Marathonziel. Irina hatte schon gut vorgelegt, und Verena setzte noch einen drauf , außerdem wusste ich die Verfolgerinnen dicht im Nacken – wir standen nämlich zu dritt in der Wechselzone und es wurde schnell klar, dass eine von ihnen ganz bestimmt schneller sein würde als ich. Ich war die Schwächste im Team und konnte nur versuchen, vielleicht den zweiten Platz bis ins Ziel zu retten.

Unterwegs

Verena rannte ins Ziel, ich rupfte an ihrem Klettband herum, mit dem der Chip in Knöchelhöhe fixiert war. Zwar hielt ich das Ding dann erfolgreich in der Hand, aber meine Finger waren viel zu zittrig, um es wieder an meinem Knöchel zu befestigen. Also behielt ich’s zunächst einfach in der Hand und lief als erste der drei wartenden Frauen los. Es würde sich schon an irgendeinem Berg die Gelegenheit bieten, das Teil in Ruhe umzubinden.

Die Strecke begann mit verhaltener, eigentlich nicht allzu fieser Steigung – ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Allerdings hatte mich die eine der Frauen schon nach drei Kilometern eingeholt – ich hoffte sehr, dass der Rückstand der anderen etwas größer sein würde. Kilometer 5 passierte ich nach knapp 29 Minuten und freute mich, heißa, unter 6er Schnitt! Aber Rechnen ist unterwegs auch nicht so meine Stärke, denn erst bei Kilometer 7 dämmerte unterschwellig die Erkenntnis, dass ein 6er Schnitt ja allenfalls zu einer 2:06 h reichen würde, was ich zwar einerseits den Umständen entsprechend für angemessen halten, mich aber trotzdem nicht wirklich zufriedenstellen würde.

Nun begann eine wilde Rechnerei. Bergab holte ich einiges auf, die 10 km Zwischenzeit von unter 56 min ließ hoffen – jedenfalls bis zum nächsten Anstieg. Ich war froh, ein paar Ultras und Staffelläufer um mich herum zu haben, da konnte man immer mal wieder überholen und überholt werden.  Und es war auch der Orientierung ausgesprochen förderlich – ohne den Ultra an meiner Seite hätte ich an der Kuhwiese (ohne Kühe!) nicht mehr gewusst, wohin des Weges. Der führte nämlich mitten über diese, und zwar ohne erkennbare Markierung. Sonst war aber fast alles gut ausgeschildert oder markiert, trotzdem schaute ich fortan immer, wohin die Leute in meiner Sichtweite abbogen.

Das Problem mit dem Chip musste ich auch mal allmählich lösen. Es lag da nämlich plötzlich so eine Piepsmatte auf dem Weg, die ich zum Glück früh genug sah um mich zu bücken und den Chip dicht dran zu halten. Am nächsten Verpflegungsstand legte ich darum einen kurzen Stop ein, friemelte mir das Band um den Fuß, schnappte mir einen Becher Tee und nahm die Jagd auf die 2 Stunden wieder auf.

Die 15 km Zeit weiß ich nicht mehr genau, aber 16 km durchlief ich bei knapp unter 1:29 h.  Nur noch 5 km und über 31 min Zeit – eigentlich reichte also jetzt wirklich der 6er Schnitt, aber der letzte Berg sollte so ein Zeitkiller sein. Und ich kenne das von „Rund um Wuppertal“, dass ich da auch schon mal gerne 7 min und mehr für einen richtig kernigen Kilometer brauche.

Was mich rettete, war ein beherzter Biss vor dem Anstieg – ich dachte, gib Gas, sterben wirst Du am Berg sowieso, und mehr als tot geht nicht. Also vorher Tempo machen und das Sterben in Kauf nehmen. Genauso war’s dann auch, der Berg kam und ich stand förmlich still, die Eiger Nordwand, mindestens so schlimm empfand ich das, was natürlich in Wahrheit nur ein besserer Hügel war.

Aber ich lag gut in der Zeit, und außerdem hatte mich bis hier, kurz vor dem Ziel, keine weitere Frau mehr überholt. Also starb ich noch ein paar Meter, um dann nahtlos aufzuerstehen, weil es nämlich gnädigerweise noch ein paar hundert Meter bergab ging. Zielmatte, Pieps, Stehend K.O. aber mit 1:57:02 h superglücklich!

Partytime

Zu meiner Freude gab es keinen weiteren Todesfall zu beklagen, denn auch Stefan und David warteten im Ziel – das Auto lebte also noch oder wieder, und die Heimfahrt war folglich gesichert.

Nach und nach wuchs die LG-Runde im „Festzelt“ und wir harrten der Ergebnisse. Wieder verflog die Zeit nur so, und obwohl ich eigentlich nicht auf die Siegerehrung hatte warten wollen, blieb ich dann doch. So konnten wir zu dritt die Medaillen, Urkunde und Sektpülleken für den 2. Platz bei den Frauen-Staffeln entgegennehmen. Außerdem zwei weitere LG-Teams auf dem Treppchen mit Platz 1 und 2 bei dem Mixed und ein knapp verpasster 3. Platz bei den Herren – das ist doch eine recht erfolgreiche Bilanz!

Korrektur:  Zwar vier LG-Teams, aber 1 x Damen, 2 x Herren, 1 x Mixed – das andere Mixed-Team war das Hühner-Team mit LG-Beteiligung 🙂  Also insgesamt nur zweieinhalb mal Treppchen 😉

Endlich zuhause

Nach rund 9 Stunden, Hin-und Rückfahrt eingerechnet, trudelten wir zuhause ein. Das ist schon mächtig viel Zeit für ein Halbmarathönchen, aber obwohl ich heute morgen noch gar keine Lust auf diese ewig lange Tour und auch gar nicht auf den Lauf gehabt habe, fand ich den Tag dann doch rundum schön. Vor allem habe ich viel Röntgenluft geschnuppert und bin, glaube ich, voll infiziert – nur die Strecke 3, die lauf‘ ich nicht mehr, ich schwöre!!!

RGA Bildergalerie

Baustelle – Hier entsteht ein neuer Laufbericht zur Röntgen-Staffel

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich gegen 14:30 beendet sein. Abends wird es also was zu lesen geben, schließlich ist das meine Premiere beim Röntgenlauf. Endlich, bei der 8. Auflage und nur durch sanften äußeren Zwang traue ich mich, bei unserer Damen-Staffel mitzumischen und die 3. Etappe zu übernehmen.

Ich bin dann mal weg und in Remscheid! 🙂

Wenn die Blutfinke ruft…

42. Wuppertaler Volkslauf – Start und Ziel an der Blutfinke 😉

Wahnsinn, da hätte ich schon vor 42 Jahren am Bambinilauf teilnehmen können – aber erstens gab’s solche Scherze anno dazumal sicher noch nicht, zweitens wohnte ich nicht im Bergischen Land, sondern im Weserbergland und drittens war sportliche Betätigung in meinem Elternhaus und somit auch mir unbekannt.

Der Junior besitzt jedenfalls nun seine erste Bambinilauf-Urkunde, weil er wacker ca 150 m an Mamas Hand zurückgelegt hat. Laufen war das eher nur intervallmäßig, zwischendurch ließ die Konzentration zu wünschen übrig und er guckte nach hinten, seitlich, in die Luft, nur nicht geradeaus zum nahen Ziel, das er aber dann doch noch glücklich erreicht hat.

Diese 150 m zuzüglich eines komplett getrabten Kilometers dienten mir zum Warmlaufen für die zwei Runden des 10 km Volkslaufs. Da ich in diesem Jahr zwar laufe, aber nicht trainiere, war es ungewiss, ob ich die 53:06 min aus 2006 unterbieten könnte. Versuchen wollte ich es aber natürlich!

1. Kilometer  4:56 min „Viva la Vida“ Coldplay

Hinten aufgestellt, locker geblieben, vom zähfließenden Läuferverkehr unbeeindruckt auf das Gefälle und die ersten Lücken gewartet. Fast kam es mir so vor, als würde ich Zeitlupe laufen, aber so viel Erfahrung habe ich ja nun immerhin, dass ich weiß: Der erste Kilometer deucht einem immer langsam, selbst, wenn’s der schnellste des Laufs ist.

2. Kilometer 4:48 min „Einfach sein“ Fanta 4

Immer noch geht es leicht bergab, mit den Fantastischen Vieren komme ich gut in einen gefälligen und beschwingten Rhythmus.  „Es könnt‘ alles so einfach sein, isses aber nicht“ – davon bin ich noch weit entfernt, momentan ist alles ganz einfach. Viele Frauen habe ich überholt, diejenigen, die vor mir laufen, sind nicht in meiner Sichtweite.

3. Kilometer 5:13 min „What I’ve done“ Linking Park – „Rockstar“ Nickelback

Der Berg ruft zum ersten,  ich versuche, mit den Kräften hauszuhalten. Lieber direkt nach dem Anstieg wieder anziehen, als mit Volldampf hoch. Die männlichen Wesen in meiner Nähe machen’s genau andersrum, keulen den Hügel am Anschlag und bleiben dann fast stehen, wenn’s wieder bergab geht und ich sie wieder einhole.

4. Kilometer 5:01 min „Shake and Shout“ The Bosshoss – „Nothing to lose“ Billy Talent

Hier geht’s wieder etwas mehr runter als rauf, und die Playlist erweist sich als top in der Feinabstimmung – downhill mit Bosshoss, hochkämpfen mit Billy Talent – das passt! Immer die gleichen Gestalten um mich herum, mal sehen, wie das nach dem nächsten Anstieg aussieht.

5. Kilometer 5:34 min „The Pretender“ Foo Fighters

Weia, da kommt er, der gefürchtete 5. Kilometer mit seinen ekelhaft zähen Höhenmetern. Aber andererseits endet auch die erste Runde, und ein paar hundert Meter kann man schön über den Schulhof brezeln und sich wünschen, der Lauf bestünde nur aus einer Runde. Die 5 km Zeit von 25:34 min entspricht fast auf die Sekunde der Zwischenzeit von 2006 und ich fühle mich noch ganz gut!

6. Kilometer  4:43 min „Yee Haw“ The Bosshoss

Dies Stück an genau der Stelle erweist sich als Geniestreich, das Glas ist halb voll, ausgelassene Stimmung, zwei Typen habe ich mir ausgeguckt, die ich jetzt abhängen will. Die haben mich die ganze Zeit geärgert mit ihren Bergsprints, jetzt wird sich zeigen, wer hier der Boss ist! Yee Haw schmettere und brettere ich durch die Prärie, Every Boy grab a Girl ? Nee, Freunde, andresrum! Ich laufe diesen Kilometer 13 sec schneller als auf der ersten Runde, Yee Haw!

7. Kilometer 5:06 min „Auf Kiel“ Subway to Sally – „Born to Lead“ Hoobastank

Noch hab‘ ich mein Boot nicht auf Kiel gelegt, da geht noch was! Die „Born to Leader“ kommen mir jetzt entgegen, das ist immer so toll an dieser Stelle, man sieht die führenden Läufer hochlaufen, während man selbst runterläuft und nach Möglichkeit verdrängt, dass man dies Stück gleich auch vor sich hat. Viele rot-weiße LG Trikots sehe ich, aber auch die schwarzen Rockstores sind zahlreich vertreten im vorderen Feld.

8. Kilometer 5:36 min „For all Lovers“  Stanfour

Wie ist mir das denn in die Liste gerutscht? Passt jetzt uphill aber mal gar nicht, hach, jetzt schwächele ich aber doch sehr, und dabei kommt der richtig fiese Berg doch erst noch. Das hier ist doch noch soft, da habe ich auf der ersten Runde nur 5:13 min gebraucht! Ist nur diese sülzige Musik Schuld! Der Freddy zieht lächelnd an mir vorbei, und das sei ihm herzlich gegönnt. Wenn ich nicht wüsste, dass er in der M70 läuft, würde ich es nicht glauben – der Mann hat die knackigste Läuferrückansicht, die man sich denken kann.  Da hänge ich mich jetzt mal dran!

9. Kilometer 5:11 min „Love is Noise“ The Verve

Freddys Knackpopo entschwindet so allmählich am Horizont und mir schwinden die Kräfte. Wenigstens die Musik heitert mich auf, die Stimmung ist vergleichbar mit Viva la Vida und außerdem ist’s gleich geschafft, nur noch einmal dieser Heartbreakhill!

10. Kilometer 5:45 min „Judgement Day“ Ignite – „4 Minutes“ Madonna

Abgerechnet wird zum Schluss, und ich habe da so einen ganz hartnäckigen Kontrahenten neben mir, einer von denen, die am Berg schnell werden. Das ist gerade auf dem letzten Kilometer natürlich fatal, aber ich vertraue auf meine Bergab-Sprint Qualitäten, während der musikalische Judgement Day“ endet und die 4 Minutes beginnen. Das Stück dauert wirklich genau 4 Minuten und die Playlist ist auf 54 min ausgerichtet. Der letzte Berg ist erklommen, ich werde eine gute Zeit laufen, denn die 4 Minutes werde ich nicht bis zum Schluss hören. Der Typ lässt nicht locker, aber da halte ich jetzt gegen, wer weiß, wofür’s gut ist. Ich bin eine miserable Sprinterin, aber ich schaffe es und stoppe genau 51:58 min.

Jetzt weiß ich, wofür’s gut war – nur leider steht auf der Ergebnisliste nur eine 52:08 … Skandal! 😉 Ist bei anderen aber auch so, anscheinend war die Ziellinie nicht ausschlaggebend, sondern der etwas zeitverzögerte Scan der Startnummer. Aber egal, trotzdem bin ich insgesamt 6. Frau von 36 geworden und 2. in der Altersklasse W40. Das Schöne am Wuppertaler Volkslauf ist nämlich auch, dass man einfach nicht altert, ich bleibe 10 Jahre lang 40, bis ich 50 werde! 🙂

Nachtrag: Sieh an, die Ergebnislisten sind korrigiert, und ich stehe jetzt doch mit 51:57 min in der Liste! Wir Läufer sind ja bekanntlich Sekundenfeilscher 🙂 Aber ich finde auch wirklich, dass ich mir die 51er Zeit verdient habe!

 

 

Rund um Wuppertal 2008 aus Sicht der Zeitfee

Irgendjemand muss bei Laufveranstaltungen ja die Zeit messen, und als es um’s Verteilen aller möglichen Zuständigkeiten rund um die Organisation ging, schrieb ich unserem werten Herrn Vorstand, ich sei bereit, alles mögliche zu machen, nur bitte nicht die Zeitnahme.

Prompt war ich genau dafür nominiert. 🙂

Zum Glück konnte ich Stefan davon überzeugen, dass er gut daran täte, mich bei dem Job mit Laptop, Drucker und vollem Einsatz zu unterstützen. Meine Aufgabe bestand nach dieser Delegation nur noch darin, zusammen mit Ralfs Schwester die Masteruhr im Auge zu behalten und den Zieleinlauf der Schlussläufer zu stoppen.

Aber zunächst musste ich ja selber laufen. Um kurz nach neun Uhr fuhren wir los und trafen recht pünktlich am Wechselpunkt ein. Bei zwei Startzeiten (7:00 Uhr für die voraussichtlich langsameren und 8:00 Uhr für die schnelleren Mannschaften)  waren die meisten Teams ja mit einer Stunde Vorsprung gestartet, so dass es in der Gerstau sehr übersichtlich zuging. Außer mir ( LG Team Idefix ) warteten noch drei andere Läufer der LG ( Team Asterix , Obelix und Methusalix ) sowie das Team RockStore und die Oldies but Goldies auf ihre Einsätze.

Speedy, Hulk & Kylie

Speedy, Hulk & Kylie

(Foto von Dirk geklaut, danke) 😉

Der Wechsel innerhalb unseres schnellsten Teams war einfach spektakulär, wuschwusch, man sah eigentlich nur eine Staubwolke! Team RockStore wechselte kurze Zeit später, und als nächste war tatsächlich ich schon dran! Die Stabübergabe muss ich noch mal etwas üben, da gibt’s derbe Abzüge in der B-Note – statt schon in Laufrichtung zu stehen, drehte ich mich in Richtung unserer Läuferin – am besten zu beschreiben mit den Worten „halb schob sie sie, halb sank sie hin“

Egal, der Start wirkte danach doch ganz dynamisch, zumindestens auf den Fotos.

 Ich beeilte mich tierisch, wusste ich doch den Speedy alias Jürgen und den Hulk alias Sebastian in meinem Nacken. Irgendwann würden sie mich überholen, bis dahin musste ich soviel Land gewinnen wie möglich.

Knapp zwei Kilometer später erwischte mich der Hulk am ersten Berg. Ich auf Sparflamme, er mit gezündetem Turbo – aber darauf war ich vorbereitet.

Einen Kilometer später, am schlimmsten Berg, erspähte ich Jürgen hinter mir – überholt hat er mich aber erst nach dem Berg . So hatte ich ihn wenigstens auf der anschließenden Geraden noch ein paar hundert Meter lang im Blick und fühlte mich ein bisschen gezogen – aber er war dann doch schnell außer Sichtweite.

So,  ein anderes Mixed-Team hatte hinter mir noch jemanden auf der Strecke, – also bloß weiter alles geben, nicht nachlassen! Ich kämpfte um jede Sekunde, schon dräute die nächste Bergwertung, und wen sah ich da? Den Hulk! Das durfte doch nicht wahr sein, er hatte mir doch in den Hintern treten sollen, jetzt blieb dieser Job auch noch an mir hängen;-)

Den Hulk im Schlepptau ging’s also weiter, kurze Erholung auf dem Asphalt am Häuschen, danach weiterer Asphalt, aber mit leichter, zäher Steigung. Da das Ziel aber nahe war, ignorierte ich den beinahe berstenden Schädel, mit dem ich gute Chancen bei der Misswahl zur „Roten Omme“ gehabt hätte, wenn’s diese Wahl noch gäbe und rannte dem Hulk auf den letzten Metern weiter davon.  (Zu seiner Ehrenrettung sei aber erwähnt, dass er trotzdem mit einer 33er Zeit einiges schneller war als ich, denn er ist ja erst ca 2 min nach mir gestartet).

Unglaubliche 34:58 min las ich auf der Uhr ab, damit war ich exakt 2 sec unter Plan gelaufen – ich habe das nicht für möglich gehalten. Hört sich für 6,5 km gar nicht besonders schnell an, aber das Streckenprofil ist echt heftig. Ich schwebte jedenfalls im siebten Läuferinnenhimmel.

Kotzgrenze erreicht

Kotzgrenze erreicht

Im Hintergrund der Hulk ;-)

Im Hintergrund der Hulk 😉

Stefan hatte unterdessen schon die Masteruhr in Empfang genommen, die seit dem ersten Start um 7:00 unaufhaltsam die ablaufenden  Stunden, Minuten und Sekunden zählte. Die mussten wir nun wie unseren Augapfel hüten!

Mir ging’s nach einer kleinen Pause schon wieder so gut, dass ich noch ein paar Kilometer nach Hause traben wollte. War das schön, auf der Sambatrasse locker auszurollen! Ich entschied mich noch für  einen Abstecher auf die Strecke 5, machte ein weiteres Päuschen am Verpflegungspunkt Rutenbeck, sah  den Läufer unseres führenden Asterix-Teams mit einem Affenzahn vorübersausen und joggte anschließend endgültig nach Hause.

Mit der Duschung musste ich mich schon etwas beeilen, denn schließlich lief unaufhaltsam die Zeit und der Supergau wäre ja, wenn die Zeitnahme nach dem ersten Schlussläufer das Ziel erreichte! Also lieber zu früh als zu spät in Beyenburg sein…

So konnten wir in aller Ruhe und mit superfreundlicher Unterstützung des Ruderclubs Tische und Stühle aufbauen, die EDV verkabeln und Ralfs Schwester, die kurzfristig durch den Bruder ersetzt worden war, treffen. Stefan malte unter das Zielbanner mithilfe eines Steins noch eine total professionelle Ziellinie,

-)

Dolle Ziellinie 🙂

 ich überließ dem Bruder die Wahl zwischen Funk- und Masteruhr. Er entschied sich für die Uhrzeit, also musste ich die Laufzeit stoppen. Doppelte Buchführung sozusagen, aber das erschien mir am sichersten und erwies sich auch als gut. Stefan übernahm beides dann ins Notebook, wo zur Erstellung von Rangfolge und Ergebnisliste gleich die unterschiedlichen Startzeiten berücksichtigt wurden.

-)

Profis *hüstel* 🙂

 (auch von Dirk geklaut, das Foto)

Bei 27 Teams und einem Einzelstarter, der jeden der rund 104 Kilometer selbst gelaufen war, geriet die Zeitnahme ein wenig zur Geduldsprobe – die Teams kamen zwischen 15:15 Uhr und 18:10 Uhr ins Ziel, wobei der Einzelstarter mit seiner Gesamtlaufzeit von 10 Stunden und 4 Minuten noch drei Teams hinter sich gelassen hat! Eine Wahnsinns-Leistung, die bei der Siegerehrung auch ausgiebig gewürdigt wurde. Einen Sonderpokal hat sich überdies Götzi mit seinen tollen Trampelpfaden verdient!

Besonders zu loben überdies der Einsatz dieses jungen Mannes, der beauftragt war, Staffelstäbe einzusammeln:-)

(Und bist Du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt) 😉
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1. Frauen: Team LT Stolperhexen Schwelm  9:18:40 h

1. Männer: Team Asterix LG Wuppertal  7:21:26 h

1. Mixed: Team Idefix LG Wuppertal 8:16:50 h

Die beiden Teams vom „Geburtshaus Wuppertal“, um die wir uns zuletzt ein wenig gesorgt hatten –  bei Rund-um-Wuppertal soll der Überlieferung nach schon manches Team verschollen geblieben sein – erreichten auch noch freudestrahlend das Ziel – also, alles gutgegangen, super Veranstaltung, auf ein Neues in 2009!

Ergebnisliste

Fotos und mehr:

Heimspiel auf der Sambatrasse

Ergebnis mit 1:59:39 h unter aller Sau, aber Spaß gehabt!

Nachtrag: und damit sogar noch 3. der AK W45 und 11. Frau von 47 Frauen geworden!  Seh‘ ich’s also positiv – nur 11 Frauen sind unter 2 Stunden ins Ziel gelaufen, und eine davon war ich.

– das war die kurze Zusammenfassung für Lesefaule 😉

Während ich hier sitze und immer noch auf das Unwetter warte, dem die späteren Starts zum Opfer gefallen sind, denke ich an die armen, vergebens angereisten Firmenläufer, die Einzelstarter über die 5 km Distanz und die Schüler – welch ein Frust, unverrichteter Dinge von dannen zu ziehen.

Aber was sollten die Veranstalter machen? Solange nichts passiert, haben alle gut reden – die Verantwortung würde aber wohl trotzdem niemand  auf sich nehmen. Insofern fand ich es superschade die nachfolgenden Läufe abzusagen, aber nachvollziehbar.

Video 

Dumm gelaufen nur, weil das Unwetter sich so viel Zeit lässt – Nachmittag und früher Abend vergingen nach einem wenig ergiebigen Regenschauer ohne das klitzekleinste Gewitterchen. Jetzt erst grummelt es ordentlich.

Aber wie eingangs erwähnt, ich konnte mich gerade so eben unter zwei Stunden bei tropischen Temperaturen ins Ziel retten. Zwar war ich auch nur darauf gelaufen, die 2 Stunden knapp zu unterbieten  hatte aber weder damit gerechnet, mich dafür sooo anstrengen zu müssen, noch, dass es sooo eng werden würde.  Offen gestanden: Da wäre auch bei ausreichender Wasserversorgung, weniger heißer Witterung und flacherem Kurs nicht viel mehr drin gewesen.

Dass ich so gar nicht an der missratenen Zeit herumknabbere liegt daran, dass es trotz der Anstrengung einfach wunderschön war, heute auf der Trasse zu laufen, so viele bekannte Läufergesichter zu sehen, Hände abzuklatschen, die Schnellen zu bejubeln und nette Zweckgemeinschaften im Leiden unterwegs zu bilden. Stress gab es weder vorher, noch unterwegs – aber nein, als es erschütternde Gewissheit wurde, dass an der ersten Wende bei km 5 kein Verpflegungsstand auf die durstigen Läuferkehlen wartete, geriet ich ein bisschen aus dem inneren Gleichgewicht. Die ersten 10 km komplett ohne Flüssigkeit bei der Hitze, das ist eigentlich ziemlich blöd. Zwar auszuhalten, aber der Durst kommt mit Macht, und Wasser erst, wenn’s schon sehr pressiert.

Meine Taktik für den Kurs sah so aus, dass ich bei Gefälle knapp über 5 min/km rollen wollte, bei Steigungen nicht langsamer als 6 min/km werden.

Das ist mir zum größten Teil auch gelungen, aber es gab zwei, drei Kilometer, bei denen die Uhr etwas über 6 min anzeigte, so dass der Gesamtkilometerschnitt mit 5:40 min/km ganz logisch ist. Und es wurde zum Schluss eine richtig knappe Sache! Wenn nicht noch eine Bekannte zu mir aufgelaufen wäre und mich nett genötigt hätte, an ihr dran zu bleiben, wäre ich auf den letzten 500 Metern wohl nur noch gekrochen. So heftete ich mich mit Ach und Krach an ihre Fersen und versuchte mein Bestes, irgendwie mitzuhalten.

Mit einem netten Herrn in Schwarz lief ich  weite Teile der Strecke Seite an Seite, manchmal wechselten wir uns auch ab, wie es sich halt so ergab:

Manchmal aber fühlte ich mich ziemlich allein und verloren in der flimmernden Hitze:

Mit Brille sieht man meistens schneller aus, als man ist:-)

Mehr Fotos mit schönen Streckenimpressionen und den ganzen schnellen Hirschen gibt’s hier

Frühjahrslauf – diesmal ohne Frühling!

Von diesem Wettkampf hatte ich mir ja gar nichts versprochen.  Trainingsmäßig ist seit Jahresbeginn alles recht minimalistisch, kein Lauf über 20 km, keine echten Intervalle, keine harten Tempoläufe – höchstens mal so ein bisschen Geplockere auf dem Laufband, aber da auch nichts über 12 km/h.

Aber der Frühjahrslauf im Düsseldorfer Volksgarten lockte mich dennoch, und so meldete ich mich frühzeitig an, in der irrigen Vorfreude auf laues Lüftchen, blauen Himmel und Sonnenschein…wie in den vergangenen Jahren.

Dass ich pladderigen Schneeregen, fette Schlammpfützen und 3° im (ausschließlich vorhandenen) Schatten vorfinden würde, hätte ich nicht unbedingt erwartet.

Während hier im Bergischen der Regen allmählich in Schnee überging, mummelte ich den Junior und mich um halb neun Uhr morgens warm ein und  dann begaben wir uns per Bus und Bahn auf die Reise nach Düsseldorf. Dort holte uns Stefan nach seinem sonntäglichen Frühdienst vom Bahnhof ab.

Nie waren vor Ort Parkplätze zahlreicher vorhanden als in diesem Jahr – die Düsseldorfer scheinen echte Weicheier zu sein, die bei Winter im Frühling lieber zuhause bleiben. Oli aber hatte den Weg in die verbotene Stadt nicht gescheut!  Nach Boris Hobbyrunner fahndete ich leider vergeblich – bin mal gespannt, ob er da war! ???

Ein Anreiz, möglichst schnell zu laufen, war der Umstand, dass ich schnell laufen musste –Start um 10:30 Uhr, Geburtstagsfeier vom Cheffe ab 12 Uhr, zum Glück ebenfalls in Düsseldorf. Das bedeutete, dass Beeilung Pflicht war, damit ich noch duschen konnte und trotzdem einigermaßen pünktlich zum Mittagsbrunch im Mongos aufschlug.

Ich hatte mich in letzter Zeit unheimlich oft schlapp gefühlt, kaum ein Trainingslauf geriet locker.  Selbst gedrosseltes Tempo war mir unverhältnismäßig anstrengend vorgekommen, das „Beine lockern“ über 5 km am Vortag hatte das Gegenteil bewirkt: schwere Beine! Insgeheim lautete meine Selbstdiagnose, dass dies alles wohlbekannte Eisenmangel-Symptome waren – aber ich schlucke ja schon die 100er Ferrosanol-Duodenal…

Jedenfalls wollte ich den Wettkampf mal so als letzte läuferische Herausforderung, bevor der Umzug in die wirklich heiße Phase geht, mitnehmen. Keine Strategie, kein Plan, einfach laufen, was geht.

Das erwies sich als absolut richtige Strategie! Neandertallauferprobte Musik auf dem Pott und ein erster Kilometer, der mit 4:45 min nicht viel zu schnell ausfiel! Ich wusste nicht, ob ich es bei meinem Trainingsstand wagen konnte, auf sub 50 anzugehen, und insofern war es schon ein bisschen schnell, fühlte sich aber angenehm und richtig an. Und das kann ich genau so von jedem einzelnen folgenden Kilometer behaupten. Das Tempo blieb konstant wie bei kaum einem 10er Wettkampf je zuvor. 8 Kilometer lang versuchte ein männliches Wesen, das ich immer nur aus den Augenwinkeln wahrnahm, mich zu überholen – mehrfach setzte es an, aber ich wollte es nicht vorbei lassen.

Erst  ergab sich das eher zufällig, in Momenten, in denen es anzog, zog ich auch an – ab Kilometer fünf aber wollte ich ihm mal zeigen, wo’s langeht – jedenfalls nicht an mir vorbei 🙂

Nach Kilomter Acht fiel der Verfolger dann jedenfalls endgültig zurück und ich konnte immer noch keinen Schwächeanfall wahrnehmen. Klar, es war etwas schwerer, das Tempo zu halten – aber ich konnte es halten. 

Nach 48:49 min hatte ich es geschafft und wurde im Ziel mit einem Becher Tee (danke, Oli) erwartet! Viel Zeit war nun leider nicht, ab unter die Dusche, andere Klamotten an, schnell noch auf die Ergebnisse geschielt, die gerade ausgehangen wurden : 3. AK Platz! Aber die Siegerehrung musste nun ohne mich stattfinden, dank Waldkater werde ich aber meine Urkunde wohl noch bekommen!

Das hat Spaß gemacht, und nun habe ich doch Hoffnung, die 48 in diesem Jahr noch knacken zu können!

 WZ_Bericht