Runde Sache – RUW 2010

Schön war’s mal wieder, Sonne schien mal wieder, gewonnen haben wir mal wieder, Zeitnahme klappte mal wieder…da simmer nächstes Jahr wohl mal wieder dabei!

Um Haaresbreite hätte ich aber meinen Idefix-Einsatz für Etappe 6 verpasst, weil ich 1.) arg getrödelt habe und 2.) mein Mixed-Team schon 4 min Vorsprung zur Marschtabelle herausgelaufen hatte. Kaum dem Auto entstiegen und kurz dumm in der Gegend rumgeguckt, kam bereits Dirk angelaufen und ich musste einen waschechten Kaltstart hinlegen. Hatte noch nicht mal zur Satellitenortung für den Garmin gereicht, so abrupt musste ich losdüsen. Das war knapp! Nach fast exakt 55 min übernahm Verena den Staffelstab, ich joggte noch gemütliche 2 km nach Hause. Da reichte es so eben noch zum Duschen, dann ging es mit Mann und Maus  zum Ziel am Beyenburger Stausee. David hatte gerade mit Kreide eine wunderschöne Ziellinie gemalt, da kam auch schon der Schlussläufer des ersten Teams angerannt – aber nicht des Siegerteams! Da muss man wegen der zwei Starts, einmal um 7 Uhr, einmal um 8 Uhr, schon ein bisschen rechnen. Die siegreichen Asterixe kamen nämlich dann als 3. Team ins Ziel. Nix kapiert? Macht nix, einfach mal mitlaufen! 🙂

Startbild …ja wo laufen sie denn?

Dummguck…isser schon weg, der Dirk?

Nimm hin!

Vorerst Fettisch!

Zeitfee heavily working!

Wir malen uns eine Zeit…handmade!

Die glorreichen Gute Minen, Asterixe, Obelixe, Orthopädixe und Idefixe!
Team mit Abendsonne

Schnellstes und einziges Frauenteam: Team LG Gute Mine 10:14:14 h

Siegreiches Mixed-Team: Team LG Wuppertal Idefix 8:45:00 h

Schnellstes Herren-Team: Team LG Wuppertal Asterix 7:30:43 h

Zweitschnellste dann: Team LG Wuppertal Obelix 7:38:43 h

13. Platz: Team LG Wuppertal Orthopädix 9:32:35 h

Pulheim Staffelmarathon

Ich komme doch nicht umhin, die Kategorie Laufen um den Unterpunkt Wettkämpfe 2010 zu erweitern. Dass ich mir zwei Wochen Zeit gelassen habe, den Pulheimer Staffellauf nachzutragen, hat viele Gründe.

Einer davon ist, dass ich die Veranstaltung gar nicht so wirklich als Wettkampf wahrgenommen habe. Ich war weder mit dem Kopf noch mit den Beinen richtig dabei. Aber da der Verein dringend noch Läuferinnen für eine Mixed-Staffel suchte, sagte ich kurzfristig für 5 km zu.  Wer weiß, wie minimalistisch mein Training in den letzten Monaten ausgefallen ist, kann sich vielleicht vorstellen, dass ich nicht sonderlich motiviert war, da eine starke Leistung einfach außerhalb des Möglichen lag. Erschwerend kam auch noch eine heftige Erkältung hinzu.

Aber ich raffte mich auf, obwohl das Wetter allen Beteiligten recht übel mitspielte. Als Schlussläuferin gammelte ich stundenlang in der Halle rum, denn freiwillig hielt sich kaum jemand draußen auf, es war definitiv ungemütlich.

Der Veranstalter drückt das folgendermaßen aus:

Die 13. Auflage des Pulheimer Staffel-Marathonlaufs drohte zur Unglücksveranstaltung zu werden. Ungewöhnlich kaltes Winterwetter sorgten vorab für extrem schlechte Streckenverhältnisse, so dass man mit einer rechten Rutschpartie rechnen konnte.
Aber Petrus hatte zuletzt noch ein Einsehen: Leider bedachte er zwar den Lauf selber mit Regen, jedoch der Boden war gut zu laufen.
So konnten rd. 1.900 Läufer ungefährdet ihre Läufe absolvieren.
Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, die trotz Regen und Wind die Strecke hervorrangend absicherten.

Das kann ich voll und ganz unterschreiben.

Irgendwann war es dann soweit, ich musste raus, mich ein bisschen warmlaufen und dann im Start/Zielbereich auf meine Vorläuferin warten. Leicht ausgekühlt machte ich mich auf die Runde, gab alles, was ohne Trainingskilometer und mit fetter Erkältung rauszuholen war und war sehr überrascht, mit 24:56 min sogar sub 25 geblieben zu sein. Das hatte ich nicht erwartet, alle spärlichen Trainingskilometer der letzten Wochen waren deutlich über 6er Schnitt, meistens sogar schneebedingt eher 7er Schnitt gewesen.

Tja, das war mein erster Wettkampf 1n diesem Jahr. Irgendwie schön, trotz allem.

Außerdem gab es am nachfolgenden Samstag noch den spontanen Spendenlauf für Haiti auf der teilweise bedenklich vereisten Sambatrasse. Das war allerdings kein Wettkampf, sondern ein gemütliches Herumgezockel von ca 50 LäuferInnen, die dem Aufruf von Bunert gefolgt waren.  Hat Spaß gemacht und war eine schöne, unkomplizierte Möglichkeit, zu helfen!

Alf Dahl hat mir netterweise ein paar Fotos zukommen lassen, und so verabschiede ich mich mit dieser winterlichen Impression: