Bosshösser lassen die Toten auferstehen

Ja, kann es denn wahr sein? Madame läuft so gut wie nichts, schreibt so gut wie nichts und hier geht die Blog-Party ab! Nachdem ich mich letztens nach langer Zeit mal wieder  eingeloggt hatte, konnte ich kaum fassen, dass die Statistik in Höhen geschnellt war wie zu besten Wettkampfzeiten. Was war geschehen? Vielleicht warten meine lieben Blog-Weggefährten schon darauf, ein RIP Manu hier hinterlassen zu können, warst ne Gute, schade, dass Du nicht mehr unter uns weilst…

Und darum klicken sie in Erwartung der Todesnachricht mehrmals täglich hierher.

Aber Totgesagte leben lange und nein, das ist nicht der Grund. Der Grund für viele neue Besucher und das rege Treiben hier ist wohl eine Show, die ich noch nie gesehen habe und die „The Voice of Germany“ heißt. Eine Casting Show mit echten Talenten und alles ganz kuschelig und alles super soll das sein – und in der Jury treiben sich wohl meine guten alten Kumpels von The Bosshoss herum. Ho, Ho, Ho, hallo Alec, hallo Sascha, lange nicht gesehen, I missed you Guys at the Waldbühne in Wuppervalley this year, und what the hell are you doing there in this  F*  Castingshow?

Ja, warum ich diesen Beitrag schreibe – ich wollte den Fans mal einen Tipp geben. Die landen über die Google Suche nach BossHoss, Sascha, Alec, Boss Burns, alec the bosshoss und unzähligen ähnlichen Suchbegriffen nämlich immer auf dem Waldbühnen Meet & Greet Eintrag von 2007 oder auf Back and 4th in Wuppertal 2010.

Was sie nicht wissen, die Leute, ist, dass ja unter Live noch die weiteren Konzerte fein säuberlich nachzulesen sind, nämlich Shake & Shout 2008, Howdy – keinFake – The Bosshoss again und The Bosshoss & Big John Bates 2009.

Also, damit sich das Klicken denn auch lohnt. Muss ich mir jetzt echt die Show anschauen? Nee, ich glaube nicht. Howdy und hope to see you on the Forest-Stage again 🙂

The BossHoss – Back and 4th in Wuppertal

Diesmal  ein Konzert auf der Waldbühne mit ganz regulär schon im Frühjahr erworbenen Karten. Nach Gemütszustand, Wetterlage und gutem Zureden meines Cowboys hatte ich spontan beschlossen, trotz allem hinzugehen – und das war auch okay.

Vorgruppe 56 Alley Chaps (übrigens eine Wuppertaler Band, wie ich erst an diesem Abend erfuhr) langweilte mich anfangs, aber dann ging es doch noch ganz gut ab.

Die Helden von The BossHoss übernahmen souverän und ich pflichte dem WZ-Berichterstatter bei – die Spielfreude beim vierten Abstecher auf die Wuppertaler Waldbühne fand auch ich beachtlich.  Haben sie gut gemacht, die Jungs. Ein wichtiger Punkt allerdings ist der WZ entgangen: Nie zuvor wurden derart aparte weibliche Fans gesichtet wie in diesem Jahr. Unbelievable. Eine Geisterbahn ist nichts dagegen. Da wurde der Hüftspeck in engste Jeans gezurrt, alternativ kam auch gerne der Minirock zum Einsatz, wobei dann die Cowboystiefelschäfte sanft umfangreiche Waden umschmeichelten. Und die vom Qualm tausender konsumierter Zigarettenpackungen (bzw. deren Inhalt) vorzeitig gealterte Haut erstrahlte großporig dank  des üppig darauf verteilten Make-Ups.

Die WZ vergaß übrigens auch zu erwähnen, dass Charlton Heston wieder anwesend war, diesmal aber ohne seine Kumpels und die olle Regenjoppe. Dafür aber wie im letzten und vorletzten Jahr in der 1. Reihe festgewurzelt.

Wir befanden uns, der Tradition folgend, entspannt in Reihe 3, und wer genau hinschaut, kann auf diesem Bild der WZ unsere Hinterköpfe erkennen. 😉

Wir sind entzückt, Monsieur!

Bericht der WZ

Bildergalerie der WZ

The BossHoss (& Big John Bates) 2009

…incl. Voodoo Dollz

Diesmal verdient die Vorband eine detaillierte Würdigung, denn so etwas Schräges habe ich noch nie erlebt. Rings um mich herum blieb bei der Darbietung vor allem männlichen Konzertbesuchern auf der ausverkauften Waldbühne der Mund offen stehen. Fassungslos und geradezu paralysiert starrten alle auf die Ein- (bzw. eher Aus)lagen der beiden Gogo-Tänzerinnen. Eine davon – die Schwarzhaarige – könnt Ihr originalgetreu im Video bewundern.  Die Blonde hatte man anscheinend ausgewechselt, kam aber ähnlich drall und blond daher wie das Pendant im Video.  Ich kann unmöglich beschreiben, wie merkwürdig das alles war, also spare ich mir weitere Worte und Ihr schaut Euch bitte das erstaunliche Video an.

Die BossHoss Truppe lieferte anschließend ein solides Programm ab, einzig der Mann am Mischpult machte seinen Job teilweise nicht optimal.

Mr. Boss sah noch fertiger aus als sonst, Mr. Hoss hatte ein paar Kilos abgenommen, was auch mal dringend nötig gewesen war. Zusammen mit Hank, Frank, Guss, Russ und Ernesto heizten sie der bunten Mischung aus jungen, mittelalten und durchaus auch „Best Ager“  Fans tüchtig ein. Inmitten der Ü30 Girlies  in der ersten Reihe erspähte ich auch wieder die vom letzten Mal bekannte angegraute männliche Jack-Wolfskin-Jacke. Das hochgewachsene und daher etwas sichtmindernde blonde Mädchen vor mir kannte ich ebenfalls vorm letzten Jahr. Es war, als hätten wir alle 1 Jahr lang an der Waldbühne festgewurzelt im Zeitloch gestanden und wären heute jäh aufgewacht. Glücklicherweise zeigte sich das Wetter aber nicht auf dem Stand vom letzten Jahr, sondern durchaus open-air-kompatibel.

Als die Jungs nach einer guten Stunde drohten, nun ihr letztes Lied zu spielen, ging das völlig okay – weiß man doch im 3. Waldbühnen-Jahr in Folge, dass die Zugaben auch noch mal eine Stunde dauern. Und ohne Mary wird Hoss ja eh nicht entlassen!

Zu Yee-Haw erschienen dann auch noch einmal die beiden Voodoo Dollz als Eintänzerinnen auf der Bühne. Der (männliche) Schreiberling der hiesigen Tageszeitung dankte es mit einem – ich staune –  geradezu enthusiastischen Konzertbericht in der WZ 🙂

Fotos folgen!

Howdy – Kein Fake – The BossHoss again

Ich weiß, das glaubt mir jetzt keiner – aber es ist wirklich wahr.  Folgende eMail erreichte mich gestern:

Howdy Friends & Neighbours,
wir freuen uns Dir mitteilen zu können, dass Du beim SHOOT & WIN CONTEST mit The BossHoss den Besuch eines Konzertes Deiner Wahl von The BossHoss gewonnen hast!

Gehe einfach auf http://www.thebosshoss.com/ und gucke bei den Dates an welchem Termin Du dabei sein möchtest.

Den Termin schickst Du einfach als Antwort per eMail und wir schreiben Dich plus eine Begleitperson auf die Gästeliste!

Beim Einlass brauchst Du dann einfach nur noch Deinen Ausweis vorzeigen und Ihr erhaltet freien Eintritt.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH & viel Spass,
das The BossHoss Team

Yee-haw, das ist ja fein! Zu verdanken habe ich den 3. Eintrag auf der Gästeliste innerhalb von drei Jahren diesmal dem 2007er Cowgirl-Foto – zu „bewundern“ nun in der Shoot & Win Galerie, ziemlich weit hinten.

cowgirlprost

Es wird also auch 2009 wieder einen Bericht von der Waldbühne geben! Yippie!!!

(Wir wären natürlich bestimmt auch zur Waldbühne geritten, wenn wir die Karten hätten kaufen müssen.  Allerdings habe ich mich mittlerweile ans Gewinnen der Tix für die Kerls fast schon gewöhnt, hihi…)

Shake & Shout – THE BOSSHOSS 2008

Es war mir ja fast schon peinlich.

Glückwunsch!

Es freut uns, dir mitteilen zu können, dass du 2 Karten für The BossHoss am 24.8. Auf der Waldbühne Hardt in Wuppertal gewonnen hast.Es geht um 19 Uhr los. Nimm zur Sicherheit diese Gewinnbenachrichtigung mit, du stehst auf der Gästeliste. Wir freuen uns über ein Feedback. Viel Vergnügen!

Gibt’s denn sowas? Nachdem ich letztes Jahr das Meet & Greet mit den Bosshössern gewonnen hatte, diesmal also die Tickets.

Lustig war’s, und es hat sich ausgezahlt, dass man als Läuferin doch recht wetterfest ist – der ab Halbzeit einsetzende Regen machte mir gar nichts aus. Am Schluss des Konzertes waren sowohl Publikum als auch Künstler pladdernass, denn aus Solidarität mit den Fans hatten die Mannen von BossHoss sich ebenfalls nicht geziert und waren immer wieder aus dem Schutz des Pavillons dicht an den Bühnenrand getreten.

Apropos Bühnenrand: Ich habe es sehr bedauert, diesmal keine Kamera mitgenommen zu haben, sonst hätte ich Euch hier das absolut abgefahrenste Groupie-Trio aller Zeiten präsentieren können.

Man stelle sich drei mittelalterliche Herren, geschätzte 50 bis 60 Jahre jung, vor, die laut vertraulichen Berichten schon ab Einlass die 1. Reihe entern, sich dort häuslich niederlassen und nicht mehr wegbewegen, sich eigenen Beobachtungen zufolge sogar von hinter ihnen positionierten eher klein gewachsenen Damen, denen sie ein wenig die Sicht rauben, nicht becircen lassen, auch nur einen Zentimeter zu rücken, dann stoisch das Konzert verfolgen um unvermittelt bei dem Cover von Plastic Bertrands “ Ca plane pour moi“  tierisch abzugehen. Zudem waren sie (im Gegensatz zu mir) für alle Eventualitäten bestens gerüstet: Als der leichte Nieselregen doch recht ergiebig wurde, zauberten die Herrschaften ruckzuck Wetterjoppe und Käppi hervor und verharrten standhaft weiter in der 1. Reihe.

Soviel gute Stimmung habe ich auf einem Regenkonzert selten erlebt, und im Matsch gekniet habe ich auch noch nie zuvor. Bei „Shake & Shout“ wird aber genau das verlangt:

  Shake & Shout

@Phoenix & Frollein: Drumsolo 2007  (Nur kein Neid, ich war dabei;-) )

Nächstes Jahr spiele ich wieder mit 🙂

Fotogalerie der WZ

WZ Konzertbericht

Noch was für Phönix, damit sie die zuständigen Stellen mit dem gebührenden Elan überzeugt 😉 Diesem Antrag könnte ich niemals widerstehen:

The BossHoss Meet&Greet live @ Waldbühne 2007

Yeeeehaw!!!Text und weitere Bilder folgen noch – das Cowgirl braucht noch etwas Erholung!

27.8.07 08:14

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I say a little prayer…

…for Berlin for example… I pray for some Long Jogs for example…if you know what I mean 😉

Vielleicht staube ich ja ein „Meet and Greet“ mit Boss Burns und Band ab, weil ich da nämlich bei so einem Gewinnspiel mitgemacht habe.

Die glorreichen Sieben von The BossHoss sind immer da, wenn es gilt, bekannte Popsongs zu countryfizieren. Unter ihren Stetsons verwandelten sich bereits „Toxic“ und „Hey Ya“ zu astreinen Redneck-Stampfern.
40 Jahre Musikgeschichte wird von den Berlinern konsequent zerjodelt, geknödelt und übers Waschbrett geschrubbt, sodass jegliches Klischee hilflos die weiße Fahne schwenkt. Diese Musik ist von Kopf bis Huf tätowiert, säuft literweise Whiskey und raucht wie ein Schlot. Am 26.8. krönen die Mannen um Boss Burns das Festivalweekend auf der Wuppertaler Hardt. Und HEINZ packt noch einen drauf und verlost ein „Meet & Greet“ mit der Band.

Für den wahrscheinlichen Fall, dass das nicht klappt, habe ich zum Geburtstag Karten geschenkt bekommen, werde also auf alle Fälle die Waldbühne (und mit einem klitzekleinen bisschen Glück auch die Jungs ganz nah 🙂 besichtigen. Vielleicht kleide ich mich auch noch zünftig ein, hätte schon Lust auf ein paar standesgemäße Boots und einen netten Stetson

2.8.07 21:21

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14,91 Miles & 7 Cowboys

Man ist ja nun mal objektiv gesehen nicht mehr die Jüngste, und so konnte ich nur hoffen, dass der fest und unumstößlich eingeplante Lauf über 14,91 Meilen (oder 24 km) mich hinsichtlich des Partyabends, und hier insbesondere bzgl. des Tanzbeins, das ich zu schwingen gedachte, nicht allzusehr außer Gefecht setzen würde.

Schon voll im Truck’n Roll Fieber hottete ich bei perfektem Wetter knappe zweieinhalb Stunden lang über Berg und Tal, fühlte mich gut und kehrte in bester Stimmung nach Hause zurück.

Nach einer lauwarmen Dusche und ordentlich was zu trinken und futtern war von einem Kräfteverlust nichts zu merken, im Gegenteil! Ich spürte schon ein vorfreudiges Zucken im Gebein, – es konnte losgehen, ich war bereit!

Stefan hatte für die trockenen Cowboykehlen 7 Liter-Pullen selbstgebrautes Bier kaltgestellt, das jetzt zur Waldbühne hochgeschleppt werden musste. Diesen Part durfte wiederum Stefan übernehmen – ich stapfte nebenher und war irgendwie insgeheim damit beschäftigt, aufgeregt zu sein. Wie lächerlich, aber schließlich war das mein erstes Meet&Greet.
Trotzdem, als inoffizielle Teilnehmerin einer Depeche-Mode Pressekonferenz würde ich doch nun bei sieben Cowboys nicht schwächeln!

Nachdem ich ja fast schon geglaubt hatte, die einzige Teilnehmerin des Gewinnspiels gewesen zu sein und deshalb den Treffer gelandet zu haben, wurde ich nun eines anderen belehrt. Es gab drei Gewinner, die jeweils mit einer Begleitperson eingeladen wurden. Wir warteten mit unserer Bierkiste also brav bis alle eingetrudelt waren und folgten dann einer hübschen Lady in Richtung „Bootcamp“.

Die Lady ging mal kurz die Lage checken, wir sechs postierten uns am Rande der Zeltstadt und wollten gerade schon die mitgebrachten Biervorräte selbst verzehren, als wir schließlich doch ins Allerheiligste vordringen durften.

So ging das Meeten und Greeten also los, Handshake hier und da, Platznehmen am Campingtisch und allgemeine Begeisterung über unsere Spende – wobei der eine oder andere Altbierverächter durchaus auf genügend Alternativen zurückgreifen konnte.


Mein persönlicher Cowboyfavorit – „Boss Burns“ alias Alec

„Ernesto“, tatsächlich ein echter Charming Man, kredenzte Champagner für die Ladys. Sowas kann man ja nicht verkommen lassen, dachte ich mir, und das Zeug schmeckte extrem lecker!
Die Jungs, die auf der Bühne ausschließlich amerikanisch reden, sind natürlich Deutsche und so musste ich nicht umständlich mein armseliges Bisschen Schulenglisch abrufen, sondern konnte munter drauflos plaudern.
Von der neuen CD würden sie heute nichts spielen, auch ihr Depeche Mode Cover „Everything Counts“ nicht, und irgendwie mussten wir dann doch sehr lachen, als sämtliche meiner Vorschläge nicht auf der Playlist standen und „Hoss Power“ alias Sascha meinte, eigentlich würden sie heute wohl gar nichts spielen….
Nach einer knappen Viertelstunde Smalltalk, in der ich natürlich für meine Tochter auch Autogramme sammelte, wurde noch eifrig fotografiert, aber ich fand das irgendwie zu blöd, auf einem gestellten Foto ‚rumzustehen. Ich überlegte kurz, aber ach nee, das musste nicht sein. Darum also hier das Gruppenfoto mit zwei der anderen glücklichen Gewinner:

Mittlerweile war es auch fast 19:30 Uhr geworden, die Vorgruppe „Betty Ford“ spielte schon – nicht schlecht übrigens – Zeit also, noch schnell die Dixietour zu machen (ja, nicht nur bei Laufveranstaltungen sehr beliebt) und sich möglichst nah an die Bühne zu drängeln. In der vierten Reihe fanden wir es sehr gemütlich, gute Sicht, hervorragende Akustik – perfekt!

Ein so gemischtes Publikum trifft man selten an – vom Hardcore- Country- Fanblock über schmerbäuchige Trucker, abgehalfterte Tussis, jugendliche Punks, Senioren bis hin zur Rock’n Roll Fraktion war eigentlich alles dabei. Wir alle harrten einträchtig der glorreichen Sieben von The BossHoss und übten schon mal ein wenig das Yee-haw!

Ja, und dann war es soweit, Showtime. Die Boys lieferten eine perfekte Show ab, ich fand es einfach nur phantastisch. Sie machen ihren Job wirklich gut, und sie sind live der Hammer!
Mit „Rodeo Radio“ hatten sie ihr Publikum sofort fest im Griff und ließen bis zuletzt nicht nach – ich sage nur „Word Up“…
Dazwischen lagen über 100 Minuten beste Unterhaltung! Hier ein paar visuelle Kostproben:










Schön war’s, und in Köln sind wir wieder dabei, wenn’s dort am 16.11. wieder Yee-haw heißt im E-Werk! Dann auch mit den neuen Stücken, die ich diesmal vermisst habe!

27.8.07 13:09

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